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Sa, 17. März 2018 · 9:30 - 13:30 Uhr Roncalli-Haus, Wiesbaden

22. Wiesbadener Hospiztag

Veranstalter:

  • Hospizverein Wiesbaden Auxilium e.V.
  • Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V.
  • EVIM/Evangelischer Verein für Innere Mission in Nassau
  • Hospizium GmbH (Hospiz Advena)

in Zusammenarbeit mit dem HospizPalliativNetz Wiesbaden und Umgebung e.V

Zielgruppe: Alle Interessierten

Ansprechpartnerin:
Ilse Groth-Geier
Tel. 0611 - 40 80 80

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung.

Termin: Samstag, 17. März 2018 von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr

„Schuldgefühle“
Belastung oder Erleichterung in der Trauer?
Schirmherr: Stefan Grüttner, Hessischer Sozialminister

Programm:

  • Musikalische Begrüßung Astrid Marion Grünling, Harfe
  • Begrüßung Lydia Gretz, Leiterin und Geschäftsführerin Hospiz ADVENA
  • Grußworte Dr. Martin Nörber, Referatsleiter Bürgerschaftliches Engagement im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, stellvertretend für Staatsminister Stefan Grüttner sowie Bürgermeister Dr. Oliver Franz in Vertretung von Oberbürgermeister Sven Gerich.
  • Vorstellung der Angebote für Trauernde in Wiesbaden und Umgebung Bianca Ferse
  • Pause mit Imbiss
  • Musikalische Einstimmung
  • Vortragsperformance „Macht Schuld etwa Sinn?“ Chris Paul und Partnerin „Aphrodite“
  • Harfenmusik zum Ausklang
  • Ende der Veranstaltung ca. 13:00 Uhr
  • Moderation Ilse Groth-Geier

Schuldgefühle Die gemeinsame Vortragsperformance „Macht Schuld etwa Sinn?“ zeigt eindrucksvolle Bilder zu dem innovativen Ansatz von Chris Paul. Bilder, Spielszenen und sogar Beratungssequenzen wechseln sich ab mit Erläuterungen. Die von Chris Paul entwickelte „Konstruktive Schuldbearbeitung“ zeigt sich beim Zugehen auf Clownin Aphrodite. Diese verschwindet zunächst fast unter einem riesigen Schuld-Karton. Mit einem Absperrband markiert Paul die Fähigkeit, der schuldbeladenen Clownin ihre Gedanken und Urteile zu lassen. Der wohl - meinende Satz: „Du hast keine Schuld!“ will Schuldzuweisungen wegnehmen. Das Gegenteil davon ist Pauls annehmende, ruhige Haltung. Diese ermöglicht ein gemeinsames Erkennen, dass Schuldvorwürfe nicht nur schwer und belastend sind, sondern manchmal auch Erleichterung bringen. Das tun sie, weil sie Antwort auf leidvolles Alleinsein, bedrohliche Fassungslosigkeit und unerträgliche Ohnmacht sein können. Mit dieser Erkenntnis ist eine neue Art des erleichternden Gesprächs über Schuldvorwürfe möglich.

Trauernde Menschen befinden sich im Angesicht des Verlustschmerzes naturgemäß in einem psychischen Ausnahmezustand. Welche Möglichkeiten des Beistandes gibt es, wenn die eigenen Möglichkeiten der Krisenbewältigung sowie das soziales Netz in dieser Zeit nicht ausreichend zu tragen vermögen? Auxiliums Trauerbegleiterin Bianca Ferse stellt die vielfältigen Unterstützungsangebote qualifizierter Trauerbegleitung und -beratung in Wiesbaden und Umgebung vor.

Referentinnen
Chris Paul und Aphrodite
Chris Paul setzt sich als Trainerin und Fachautorin seit über 20 Jahren für die angemessene Begleitung von trauernden Menschen ein. Ihre Bücher sind Standardwerke für Betroffene und Fachleute geworden. Durch das Einbinden von Theaterelementen und Livemusik sind ihre Vorträge besonders einprägsam. Das gilt auch für die Performance zum Thema Schuld gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Ida Maria Paul.
Aphrodite heißt mit bürgerlichem Namen Ida Maria Paul und besucht als Clownin Aphrodite Altenheime, leitet Humorworkshops und reist mit ihren Solostücken zu den Themen Demenz, Trauer, Hospiz, Krankheit/Gesundheit durch Deutschland.

Bianca Ferse
Diplom-Pädagogin mit Zusatzqualifikation „Soziale Betreuung und Heimleitung in der Altenhilfe und Altenpflege“, Hospiz- und Trauerbegleiterin, Mitglied Bundesverband Trauerbegleitung e.V.
Nach 20 Jahren als Sozialdienst in Seniorenpflegeheimen begleitet sie seit 2013 trauernde Menschen in Einzelgesprächen und Gruppen. Ihr Anliegen ist es, der Trauer ein Ansehen zu geben.

Veranstaltungsort:
Roncalli-Haus
Friedrichstraße 26-28
65185 Wiesbaden




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